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Unterhaltsame und ausgefallene E-Commerce-Shops am Ende des Longtails

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Über die einschlägig bekannten Start-ups der Company Builder und VCs wird in diversen Fachblogs umfänglich berichtet. Mindestens ebenso interessant und unterhaltsam ist aber auch ein Blick auf das andere Ende des Longtails, wo sich zahlreiche Anbieter in der Nische mit ebenso interessanten wie teilweise auch lustigen Geschäftsansätzen tummeln. Zehn Beispiele für solche Ansätze werden im weiteren Verlauf daher kurz vorgestellt – Vorschläge für weitere Beispiele sind in den Kommentaren gerne gesehen. Den höchsten Unterhaltungswert hat sicherlich die Brown Corporation. Hier ist der Name Programm und auch das Maskottchen könnte kaum besser gewählt sein, um das Kernprodukt – tragbare Toiletten aus Pappe mit dem klangvollen Namen Shit Box – an den Mann zu bringen. Der Brewshop ist eine Art MyMuesli für Bier, wo man aus verschiedenen Kombinationen aus Hopfen und Malz sein eigenes Bier brauen kann. Hier punktet das Design mit einem hohen Erinnerungsfaktor. Eigentlich hätte dieser Shop aus Deutschland kommen müssen, wo wir mit ca. 1.300 Brauereien die höchste Brauereidichte der Welt…

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In eigener Sache: Feedback zum Buch Online Produktmanagement

By | Produktmanagement/UX | One Comment

Mein aktuelles Buch Online Produktmanagement ist seit etwa 15 Monaten im Buchhandel verfügbar. An dieser Stelle möchte ich daher die Gelegenheit nutzen, die von verschiedenen Fachredaktionen veröffentlichen Buchkritiken in Auszügen zu veröffentlichen, nicht zuletzt da diese sehr positiv ausfallen. So schreibt z. B. die Redaktion des Online-Spielemagazins: Onlineprodukte prägen heutzutage die Wirtschaft in einem außerordentlich hohen Maße. Daher sprechen Maaß und Pietsch nicht nur Online-Produktmanager an, sondern auch Mitglieder der Geschäftsführung. Diese sind gut beraten, sich in die Materie einzulesen und sich entsprechende Grundkenntnisse anzueignen, mit denen sie zukünftig zielsicher produktbezogene Entscheidungen treffen können. Weiterhin freuen wir uns, dass wir mit dem Thema offenbar in die anvisierte Lücke am Buchmarkt getroffen haben: Der Titel hebt sich von der bislang auf dem Markt erhältlichen Literatur ab, indem er das äußerst komplexe Thema umfassend beleuchtet und zusätzlich auf zuvor selten erläuterte Aspekte aus Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnik eingeht. Letztendlich kommt es aber auf den Inhalt an, zudem sich unter anderem auch die Internet…

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Verwässerung im Zuge von Kapitalerhöhungen: Was bleibt für den Gründer?

By | Produktstrategie | No Comments

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Aufnahme von Venture Capital? Und was bleibt mir als Gründer nach zwei oder drei Kapitelerhöhungen? Diese und ähnliche Frage stellen sich früher oder später alle Personen, die eine Unternehmensgründung in Erwägung ziehen und nicht Montgomery Burns als Vater haben. Ein hilfreiches Tool stellt in diesem Zusammenhang der um Lars Hinrichs entstandene Inkubator HackForward zur Verfügung, um auf diese Frage eine erste Antwort zu erhalten. Mit dem so genannten Dilution Calculator lässt sich relativ leicht ermitteln, wie sich die eigenen Anteile im Zuge mehrerer Finanzierungsrunden in Abhängigkeit der Bewertung entwickeln. Neben diesem Tool finden sich auf der Seite von HackForward noch weitere und – wie ich persönlich finde – sehr sympathisch aufgearbeitete Informationen, weshalb sich ein Besuch der Seite sicherlich lohnt. Für weiterführende Hintergrundinformationen zum Thema Venture Capital und Venture-Capital-Verträge sei an dieser Stelle auf die entsprechenden Informationen in der Gründerszene verwiesen.

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Feature-Fetischismus vs. the Minimal Viable Product

By | Produktmanagement/UX | One Comment

„The Minimal Viable Product“ ist ein Begriff, der in jüngerer Zeit immer häufiger zu hören ist (vgl. z. B. Harvard Business Review, Nico Lumma, Startwerk). Im Kern umschreibt er den Gedanken, sich im Zuge der Produktentwicklung auf die wichtigsten Funktionen zu beschränken, um schnellstmöglich eine Minimalversion des Produktes live zu stellen. Damit wird die Grundlage geschaffen, um Daten hinsichtlich dessen Akzeptanz zu sammeln. Wie viele Features vor diesem Hintergrund erforderlich sind lässt sich sicherlich nur im Einzelfall klären. Interessanter ist im weiteren Verlauf vielmehr die Frage, wie man am besten vorgeht, um in  kurzer Zeit und mit geringem Ressourceneinsatz zu so einem Minimalprodukt zu gelangen. Emre Sokullu gibt in einem anschaulichen Beitrag bei Techcrunch hierauf eine erste Anwort. Demnach gelte es vor allem die folgenden Punkte zu beachten: Facebook Connect: Ein Großteil der potenziellen Nutzer wird ein Mitglied bei Facebook sein. Anstelle ein eigenes Registrierungssystem zu entwickeln reiche es im ersten Schritt vollkommen aus, auf Facebook Connect zu setzen. Bootstrap:…

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Investitionsschwerpunkte

Digital Media Trends 2012: Analyse der Early-Stage-Investments in den USA

By | Produktstrategie | One Comment

Eine umfassende und lesenswerte Trendanalyse zu den aktuellen Medientrends hat jüngst Marc Ziegler vom MedienfroumNEW veröffentlicht. Die Studie gründet auf einer Analyse der Datenbank von Crunchbase und umfasst ca. 940 Unternehmen der Early-Stage-Phase, die kurz gefasst im Hinblick auf ihr Geschäftsmodell sowie die getätigten Finanzierungsrunden klassifiziert und analysiert wurden. Die zentralen Ergebnisse der Studie lassen sich dabei wie folgt zusammenfassen: Das Consumer Web steht aus Investorensicht im Fokus, wenngleich Investments in B2B-Unternehmen langsam zunehmen. Investitionen in E-Commerce-Plattformen und Advertising-Lösungen stellen gegenwärtig das dominante Investitionsfeld dar, woran sich kurzfristig auch nichts ändern wird. Productivity-Apps und Crowdsourcing-Modelle gewinnen jedoch an Momentum; dieser Trend spielt in der deutschen Gründerszene ebenfalls seit geraumer Zeit eine zentrale Rolle. In „alten“ Digital-Media-Bereichen lässt sich weiterhin eine Spezialisierung/Vertikalisierung beobachten (Stichwörter: Social-Local-Mobile, Real-time, On-Demand, etc.). Die Präsentation mit den ausführlichen Ergebnissen findet sich bei Slideshare. View moInvestre presentations from Marc Ziegler  

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