Facebook vs. Google plus aus Usability-Sicht

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Über die unterschiedlichen Nutzungsszenarien  von Facebook und Google+ wurden in den letzten Tagen umfangreich berichtet (z. B. bei  NetzwertigFAZ). Im Kern läuft die Diskussion darauf hinaus, dass Google+ mehrheitlich als Konkurrent von Twitter angesehen wird, um möglichst einfach Kurzmitteilungen zu teilen; eine Gegenüberstellung der drei hier angesprochenen Dienste findet sich im Blog von Hutch Carpenter).

Eine interessante Usability-Analyse in Form einer Eyetracking-Studie bestätigt vor diesem Hintergrund  zumindest auch grob, dass es Google+ bislang gut gelingt, die Aufmerksamkeit der Anwender auf die Inhalte und weniger auf die dahinter stehenden Personen  zu lenken. Inwieweit diese Entwicklung von Google in dieser Form beabsichtigt war,  soll an dieser Stelle nicht weiter hinterfragt werden. Interessanter wird im Zeitverlauf vielmehr die Frage sein, wie Google auf das bisherige Nutzerverhalten reagiert und welche Schwerpunkte für die Weiterentwicklung von Google+ gesetzt werden. Die bereits heute vorhandene enge Verzahnung mit den Google Bestandsprodukten in Form der seit einigen Wochen neu entworfenen Navigationsleiste räumt zumindest Platz für interessante Spekulationen ein, z. B. im Hinblick auf eine Art „Social Workplace 2.0“.

FaceBook-GooglePlus-comparisonAbb. 1: Unterschiede zwischen Facebook und Google+

(Quelle: Bryan Eisenberg 2011)

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